Der Begriff Future Skills steht für Fähigkeiten die für die Anforderungen des zukünftigen (Arbeits-) alltags relevant sind. Neben spezifischem Fachwissen und "Softskills" wie Teamfähigkeit und Organisationstalent, nehmen Digitale Kompetenzen einen immer größeren Stellenwert ein. Mit sich immer schneller ändernden Anforderungen der Arbeitswelt ist eine dynamische Abstimmung der Lehre an Themen wie KI-Umgang unverzichtbar. Die Förderung derartiger Kompetenzen bzw. die Integration entsprechender Konzepte in den Studienablauf stellt Lehrende jedoch oft vor vielfältige Herausforderungen. Die zunehmende Verwendung digitaler Medien in unseren Alltag macht deutlich, dass es besonders wichtig ist, diese nicht nur anwenden, sondern auch kritisch reflektieren zu können.
Mit diesem Digital Workspace möchten wir einen Blick auf diese Zukunftskompetenzen werfen. Ziel ist es die vielfältigen Potentiale der Digitalisierung sicher und effektiv in Kooperation mit Studierenden und Kolleg:innen nutzen zu können Es wird zunächst eine Klärung aller relevanten Begriffe und Themenfelder vorgenommen. Wir sprechen darüber, welche Chancen Digitalität mit sich bringt, wie sie gezielt in Ihrer Lehre gefördert werden kann und spezifische Angebote für Studierende.
Nach Abschluss dieses Workspace sind die TN in der Lage:
• die Begriffe „Future Skills“ und „Digitalkompetenz" sowie deren Dimensionen zu definieren und voneinander abzugrenzen
• das Level der eigenen Digitalkompetenz einzuschätzen und kritisch zu reflektieren,
• Anwendungsfelder zur Förderung von Future Skills bzw. Digitalkompetenz in der eigenen Lehre identifizieren und Ansätze zur Kompetenzentwicklung herausarbeiten
Arbeitsumfang: max. 8 Arbeitseinheiten (AE) à 45 Minuten
Die Veranstaltung findet digital statt.

Der Digital Workspace ist eine Kombination folgenden Teilen:
[Weiterbildung] (2AE)
- Begriffsklärung Future Skills und Digitalkompetenz (Kompetenzbereiche, Kompetenzniveaus),
- Möglichkeiten zur Kompetenzförderung in der Lehre
+ ergänzende/vertiefende Einblicke als Onlinelecture
+ Selbsttest für digitale Kompetenzen nach dem EU-Kompetenzrahmen
[Austausch und Transfer] (2AE)
- Konzeptentwicklung für die eigene Lehre anhand von Leitfragen (inkl. Beratung)
- Austausch mit der Peergroup
+ individuelle Konsultationen zum eigenen Lehr- und Lernkonzept
Spotlight KI [3AE]
- Grundlagen
- Tools und Tipps
- Ethische Aspekte
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Die Teilnahme an der Veranstaltung kann für das Hochschuldidaktische Zertifikat des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) anerkannt werden. Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie hier.
Der Umfang der Anrechnung sowie die Zuordnung zu den Handlungsfeldern richtet sich nach dem Umfang der Teilnahme und der individuellen Schwerpunktsetzung. Die Anrechnung erfolgt im Nachgang der Veranstaltung durch die Geschäftsstelle des HDS.
Lehrende an Hochschulen und Berufsakademien.
Das Angebot ist für Angehörige der staatlichen sächsischen Hochschulen[1] ist das Angebot kostenfrei.
Angehörige anderer Hochschulen sowie von Berufsakademien können vorbehaltlich freier Plätze und gegen Entrichtung einer Teilnahmegebühr ebenfalls teilnehmen. Bei Interesse an einer Teilnahme und für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Herrn Paul Plankenbichler - E-Mail: paul.plankenbichler@zuv.tu-freiberg.de
Die Anmeldung erfolgt über die Einschreibung im OPAL-Kurs.
Digitale Hochschulbildung Sachsen (DHS)
Kontakt:
Paul Plankenbichler
TUBAF
Projektmitarbeiter Virtuelle Fakultät
Email: paul.plankenbichler@zuv.tu-freiberg.de
[1] Zu den staatlichen sächsischen Hochschulen gehören die TU Bergakademie Freiberg, TU Chemnitz, TU Dresden, HS Mittweida, HS Zittau/Görlitz, HTW Dresden, HTWK Leipzig, Uni Leipzig, WHS Zwickau, HfBK Dresden, HGB Leipzig, HS für Musik Dresden, HS für Musik und Theater Leipzig und die Palucca HS für Tanz Dresden.