Workshop "Queersensibel Lehren für eine queersensiblere Uni" mit Lea Kamp (sie/ ihr) 

Innerhalb der Gesellschaft bezeichnen sich 10-20% aller Menschen als queer – an der Fakultät Erziehungswissenschaften sind es somit schätzungsweise mehrere hundert Studierende, welche sich der queeren Community zugehörig fühlen.

Was bedeutet Queersensibilität für die Lehr- und Lernräume an Universitäten und Hochschulen (bspw. der TUD)? Wo werden (oft unwissentlich) Diskriminierungsmuster und Stereotype reproduziert und wie kann die bestehende Vielfalt an Lebens- und Liebesweisen mitgedacht werden?

In diesem Workshop möchten wir uns zu praktischen Beispielen aus dem Universitätsalltag austauschen, blinde Flecken aufdecken und gemeinsam überlegen, wie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt innerhalb der Universitätsgemeinschaft berücksichtigt und wertgeschätzt werden kann. Hierbei geht es weniger um den Inhalt der Lehre, sondern vielmehr um das Wie des Miteinanders.

Eingeladen sind alle Personen, die Lehrangebote an der Fakultät Erziehungswissenschaften gestalten und/oder Interesse an einem Austausch zur queersensible(re)n Lehre haben.

Die Einschreibung findet statt unter: Queersensibel Lehren für eine queersensiblere Uni - LAG Queeres Netzwerk Sachsen (queeres-netzwerk-sachsen.de)

WEB/122, 3. DS (11:10 - 12:40)

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen ist der Dachverband der sächsischen Organisationen und Vereine, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von lsbtiq*-Personen einsetzen. Dieser Workshop wird durchgeführt vom Modellprojekt der LAG, welches sich mit einem Fokus auf die Schulung von Multiplikator*innen für die Verankerung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt einsetzt – auch im Bildungssektor. Lea Kamp (sie/ihr) ist Bildungsreferentin im Modellprojekt mit viel Erfahrung in der Gestaltung von Workshops und anderen Formaten – und freut sich darüber, bei jeder Veranstaltung selbst immer wieder etwas Neues zu lernen.