KPIII: Posthuman- All too Human?

TU Dresden | Wintersemester 2016 / 2017 KPIII: POSTHUMAN – ALL TOO HUMAN?

Kunst und Kultur im und nach dem Anthropozän

Unter dem Titel Posthuman – All too Human? geht die zwischen Kulturjournalismus und Theorie angesiedelte Seminarreihe Kritische Praxis in die dritte Runde. Nachdem im vergangenen Semester das Motto Kunst = Kapital sowie die erkenntnisleitende Frage „Was ist Kritik?“ im Fokus stand, wird der Spot im Wintersemester 2016/17 auf „Kunst und Kultur im und nach dem Anthropozän“ gerichtet.

Unter dem hypothetisch fragenden Titel Posthuman – All too human? lotet das 14-tägig angelegte Seminar anthropologisches Wissen sowie die kulturellen Bedingungen und künstlerischen Äußerungen zwischen dem ‚Anthropozän‘ – dem Menschenzeitalter – sowie der ‚Technosphere‘ – dem Zusammenwirken natürlicher Umwelten mit soziotechnischen Kräften“ – aus. Wir fragen: Wo bleibt in diesen Konzepten die Natur? Was geschieht unter dem posthumanen Dispositiv mit klassischen Konzepten wie dem Humanismus? Wo bleibt der Mensch vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Medienkultur und wie gestaltet sich eine systematische Perspektive auf seine Konstellation mit Maschine und Medium. Ziel des Seminars ist die interdisziplinäre Annäherung an entsprechende Ansätze in der Kultur- und Wissensgeschichte sowie ihre künstlerischen und medialen Veräußerungen – von Filmen/Serien über Literaturen und Künste bis hin zu klingenden Artefakten des Posthumanen in elektronischer und digitaler Musik.

Neben Sitzungen mit Schwerpunkt auf theoretische Lektüre und Reflexion soll auch ‚kritische Praxis‘ in Form kulturjournalistischer Textarbeit geübt werden – geplant ist eine Buchbesprechung, die kontinuierliche Arbeit am Seminarblog kritischepraxis.wordpress.com sowie eine Exkursion zum Haus der Kulturen der Welt (HKW).

Information about access
  • This content will be available from 18/08/2016 12:00 AM until 31/10/2016 11:59 PM.