Klassikertexte der Aufklärung aus feministischer Perspektive

TU Dresden | Sommersemester 2021 Klassikertexte der Aufklärung aus feministischer Perspektive

Klassikertexte der Aufklärung aus feministischer Perspektive

Der Begriff der Aufklärung gehört zu den Grundbegriffen in der Philosophie. Wenn der Begriff in der Epoche des 17. und 18. Jahrhunderts seinen historischen Ort hat, so wollen wir uns in dem Seminar mit dessen systematischem Ort beschäftigen. Warum macht es Sinn, sich auch heute noch mit dem Begriff der Aufklärung auseinanderzusetzen? Dieser Frage gehen wir gemeinsam in der Lektüre und Diskussion von ausgewählten Klassikertexten nach. Hierbei lesen wir Textpassagen der dafür einschlägigen Autoren: Adorno und Foucault. Dabei wollen wir insbesondere die zentralen Zusammenhänge von Aufklärung und (Selbst-)Kritik, von Subjekt und Macht und Subjektivität und Freiheit beleuchten. Darauf aufbauend geht es um die Frage, wie diese Zusammenhänge für feministische Debatten fruchtbar gemacht werden könnten. Hierbei kommt es auf die zeitgenössischen Diskussionen um Gleichheits- oder Differenzfeminismus, um die Pluralisierung von Geschlechterrollen und um das politisch Imaginäre an.

 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Bereitschaft zur Lektüre von auch schwierigen Texten wird jedoch vorausgesetzt. Aufgrund der Corona-Pandemie findet das Seminar digital statt (via Zoom).

 

Einführende Literatur

 

Bristow, William, "Enlightenment", The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Fall 2017 Edition), Edward N. Zalta (ed.), URL = <https://plato.stanford.edu/archives/fall2017/entries/enlightenment/>.

Display more information
Loading Assessment overview
Loading overview