Kant, Metaphysik der Sitten

TU Dresden | Sommersemester 2021 Kant, Metaphysik der Sitten

Kant, Metaphysik der Sitten

Kants Philosophie lässt sich generell in drei beziehungsweise vier Fragen einteilen, je nach dem wie man zählt: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Sofern man die vierte Frage extra zählt und sie nicht bereits als übergreifendes Thema der ersten drei Fragen begreift, geht es zudem um die Frage: Was ist der Mensch? Die erste Frage zielt auf die theoretische Philosophie, die zweite auf die praktische Philosophie, die dritte auf die Religions- und Kulturphilosophie und die vierte auf die Anthropologie. In dem Seminar konzentrieren wir uns auf die zweite Frage. Hierzu lesen wir einen der Klassikertexte der praktischen Philosophie, die Metaphysik der Sitten (1797). Dabei gehen wir zu gleichen Teilen auf den ersten Teil, die Rechtslehre, und den zweiten, die Tugendlehre, ein. Insbesondere Fragen nach der Rechtfertigung von Normen der Freiheit und der Gerechtigkeit sowie nach dem Zusammenhang von Normativität und Macht stehen dabei im Zentrum.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es wird aber die Bereitschaft zur Lektüre von nicht unkomplizierten Texten erwartet.

Kants Metaphysik der Sitten gibt es online (unter: https://korpora.zim.uni-duisburg-essen.de/kant/). Wenn man lieber mit einem Buch in der Hand arbeiten möchte, dann empfiehlt es sich hier, die kostengünstigen Reclam-Ausgabe zu kaufen.

Einführende Literatur:

 

Rohlf, Michael, "Immanuel Kant", The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Fall 2020 Edition), Edward N. Zalta (ed.), URL = <https://plato.stanford.edu/archives/fall2020/entries/kant/>.
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