Systemdenken und Systemsimulation

TU Chemnitz | Sommersemester 2021 Systemdenken und Systemsimulation

Systeme Denken, Verstehen, Modellieren, Simulieren, Lösungswege aufzeigen

Die Coronakrise ist eine neue große und globale Herausforderung, die die Menschen auf allen Kontinenten gleichermaßen und unerwartet getroffen hat. Sie führt in vielen Bereichen zwangsläufig zu Veränderungen im Denken und Handeln, so auch im Lehrbetrieb an den Universitäten. Dies betrifft auch die Vorlesung „Systemdenken und Systemsimulation“. Auf Grund dieser Situation wird im Sommersemester 2020 diese Vorlesung erstmals im virtuellen Klassenzimmer stattfinden. Dies ist nicht die einzige Neuerung im Vergleich zu vergangenen Jahren. In diesem Jahr fokussieren sich die Inhalte der Vorlesung an der aktuellen Krisenlage. In einem mehr oder weniger interaktiven Format wollen wir gemeinsam ein besseres Systemverständnis solcher Ereignisse mit ihren Zusammenhängen sowie Ursachen aus und Wirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft sowie Natur und Umwelt entwickeln. Dazu will ich Ihnen vermitteln, wie Sie mit bewährten Denkansätzen von Systemwissenschaftlern und Praktikern und deren Modellierungswerkzeugen nach Lösungsmöglichkeiten in komplexen Systemen zu suchen. Dabei ist es unerheblich ob es sich um große oder kleine, kurz- oder langfristige Krisen handelt. Wir werden daher nicht nur einen besonderen Blick auf Ausbreitungsmodelle von Coronaviren werfen, sondern einen großen Schwerpunkt auch auf den globalen Klimawandel setzen und Szenarien entwickeln, wie die globale Erderwärmung auf unter 2° Celcius bis zum Jahre 2100 reduziert werden kann.

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