Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen Kreisläufen (M.Eng.) (gilt ab WS 2021/22)
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Umweltgüter
Umweltgüter sind Produktivfaktoren, deren Nutzung auf die Stabilität des Ökosystems großen Einfluss haben können. Ohne deren Mitwirkung ist eine betriebliche Leistungserstellung jedoch nicht möglich. Beispiele für Produktivfaktoren sind Kohle und Erz, aber auch Wasser.
Unternehmen müssen nun bewusst und nachhaltig über den Einsatz knapper Umweltgüter entscheiden. Man kann sagen, dass Umweltgüter als ökonomisch knapp zu betrachten sind, also das die Menge der Bedürfnisse nach Umweltgütern unbegrenzt, die Anzahl der Ressourcen jedoch begrenzt ist. Eine vollständige Erfüllung aller Bedürfnisse nach Umweltgütern ist somit nicht möglich. Unternehmen konkurrieren um die Nutzung dieser Güter. Somit können manche Unternehmen, wenn sie die Nutzung mancher Umweltgüter niedriger bewerten, als sie wert sind, von der Nutzung ausgeschlossen werden (vgl. Günther 2008, S. 3f.).
Literatur
Günther, E. (2008): Ökologieorientiertes Management. Um-(weltorientiert) Denken in der BWL. 1. Auflage. Lucius & Lucius, Stuttgart.