Gender. Macht. Gesellschaft. - Feministische Ringvorlesung der TU Dresden

TU Dresden | Semester overlapping Gender. Macht. Gesellschaft. - Feministische Ringvorlesung der TU Dresden

Disclaimer: Diese Ringvorlesung thematisiert in einigen Teilen genderbasierte und sexualisierte Gewalt und Diskriminierung und kann daher belastend und retraumatisierend sein. Falls für euch der Besuch einzelner Veranstaltungen deshalb nicht möglich ist, wendet euch gerne an uns und wir werden eine vertrauensvolle Lösung für den Sitzschein bzw. die Klausur finden.

 

Gender. Macht. Gesellschaft.

Oder macht Gesellschaft Gender?

Wessen Willen wird (auch gegen Widerstreben) in sozialen Beziehungen durchgesetzt? Was ist eigentlich das Patriarchat? Was hat das alles mit Macht zu tun? Und wie können wir diese gerechter verteilen oder Machtstrukturen auflösen? Und wie funktioniert eigentlich Empowerment?

Mit diesen Fragen startet die genow. Gender Equality Now. Ringvorlesung ins Wintersemester 2021/22.

Gemeinsam mit wöchentlich wechselnden Referent*innen werden wir dabei nicht nur die Hintergründe und Konsequenzen patriarchaler Macht auf verschiedenen Ebenen betrachten, sondern auch konkrete Lösungsansätze diskutieren, die Anregungen für den individuellen Alltag geben können.

Starten werden wir mit einer theoretischen Einführung zum Begriff "(patriarchale) Macht" und "Gender". Auf dieser Grundlage wollen wir die Wirkmechanismen patriarchaler Macht dann auf einer Mikro- und Makroebene an unterschiedlichen Themen diskutieren. Zunächst möchten wir uns der Problematik in Bezug auf Care-Arbeit in Beziehungen und Familien nähern, aber auch analysieren, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse unsere Körper und Sexualitäten beeinflussen. Dann wollen wir uns mit dem Zusammenhang von Herkunft und Macht auseinandersetzen, sowie Wirkungsmechanismen von Antifeminismus hinterfragen. Wie machtvoll Sprache und Wissen sind und wie ein militaristisches und hegemoniales Männlichkeitsverständnis unsere Weltsicht prägen, wird im zweiten Teil der RVL diskutiert. Abschließend besprechen wir einerseits, welche Anknüpfungspunkte sich daraus für uns ergeben und was Empowerment bedeutet, und reflektieren andererseits Machtverhältnisse in größeren Zusammenhängen wie globalen Ausbeutungsketten und dem internationalen System als solchen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! (Und möge die Macht mit euch sein!)

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