OTMB - Online-Fortbildung zur Therapie mit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung

Titelbild des Kurses
TU Dresden | semesterübergreifend Online-Fortbildung zur Therapie mit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung (OTMB)

OTMB

Warum eine Fortbildung zur Therapie mit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung?

Der Anteil von Menschen mit einer irgendeiner Art der Schwerbehinderung betrug 2019 9,5% (Statistisches Bundesamt, 2020). Die WHO geht von einer drei- bis vierfach erhöhten Prävalenz psychischer Störungen bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung aus (Dilling, 2014).

Der bereits bestehende psychotherapeutische Versorgungsengpass erhöht sich für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung aufgrund von zahlreichen Hürden im Alltag häufig nochmals.

Hierbei können unter anderem fehlendes Bewusstsein für die Lebensrealitäten von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und auch die Unsicherheit beim generellen Kontakt auf Seite der Behandler*innen als Gründe für lange Wartezeit für "Betroffene" angenommen werden.

Seit 2009 hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ratifiziert. Damit geht die Aufgabe einher, über die Menschenrechtsabkommen hinaus die Rechte und die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zu verbessern.

Dafür ist das Bewusstsein über die Teilhabe für alle Menschen in allen Lebensbereichen essenziell.

Mit dieser Fortbildung soll darauf hingewirkt werden, dass im Sinne der Inklusion die UN-BRK auch in der Psychotherapie Anwendung findet und daraus Behandlungsangebote resultieren.

Ziele

Diese Fortbildung verfolgt 4 Ziele:

  1. Verbesserung von Bewusstsein & Wissen über die Behandlungs-und Lebensrealitäten von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen
  2. Abbau von Unsicherheiten und Vorurteilen gegenüber Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
  3. Transfer von Lerninhalten in den eigenen Arbeitsalltag mit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
  4. Abbau der psychotherapeutischen Unterversorgung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung

Schön, dass Sie Interesse haben. Viel Spaß bei der Fortbildung!

Quellen

Dilling, H. (Hrsg.) (2014): Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen. Bern: Hans Huber.

Statistisches Bundesamt. (2020, 24.Juni). Pressemitteilung Nr. 230 vom 24. Juni 2020. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/06/PD20_230_227.html

Weitere Informationen anzeigen
Lade Bewertungsübersicht
Lade Übersicht