Systemdenken und Systemsimulation

TU Chemnitz | Sommersemester 2022

Systemdenken und Systemsimulation

Systeme Denken, Verstehen, Modellieren, Simulieren, Lösungswege aufzeigen

In diesem Jahr fokussieren sich die Inhalte der Vorlesung nach der Erarbeitung der theoretischen und praktischen Grundlagen des Systemdenkens und der Systemsimulation an Beispielen aus aktuellen Krisensituationen, wie z. B. die russische Invasionspolitik bzw. die Corona-Pandemie. Aber auch der Globale Klimawandel und die Energiewende werden eine zentrale Rolle spielen. In einem mehr oder weniger interaktiven Format wollen wir gemeinsam ein besseres Systemverständnis derartiger Problematiken mit ihren komplexen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen zwischen Gesellschaft, Wirtschaft, Natur und Umwelt entwickeln. Dazu werde ich Ihnen vermitteln, wie Sie mit bewährten Denkansätzen von Systemwissenschaftler:innen und Systempraktiker:innen und deren quantitativen und qualitative Modellierungswerkzeugen integrierte, systemische Einsichten in die unterschiedlichsten Dynamiken in komplexen Systemen gewinnen und mit Hilfe von Simulationsmodellen sinnvolle Lösungsmöglichkeiten für vielschichtige Problemlagen entwickeln können. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um große oder kleine Systeme oder um kurz- oder langfristige Krisensituationen handelt. Wir werden daher nicht nur einen besonderen Blick auf Ausbreitungsmodelle von Coronaviren werfen, sondern einen großen Schwerpunkt auch auf den globalen Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Hilfe von dynamischen Systemmodellen werden wir Szenarien von Handlungsoptionen entwickeln, wie die globale Erderwärmung auf unter 2° Celsius bis zum Jahre 2100 reduziert werden kann.

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