Methoden der empirischen Sozialforschung 15:30

TU Chemnitz | Wintersemester 2013 / 2014 Methodenseminar

Methoden der empirischen Sozialforschung 15:30

Das wachsende Interesse der Organisationsforschung für soziale Systeme und die in ihnen stattfindenden Interaktionsprozesse hat die Bedeutung quantitativer Verfahren der Datenerhebung und -analyse relativiert. In bewusster Abgrenzung zum positivistischen Paradigma werden für die Analyse von Organisationen zunehmend qualitative Methoden eingesetzt, um das organisationale Ge­schehen aus Sicht der handelnden Akteure rekonstruieren und erklären zu können. Aufgabe des Empirikers – ob in Wissenschaft oder Beratungspraxis – ist es hiernach, über ein kontrolliertes „Fremdverstehen“ zu gültigen Aussagen über die „soziale Konstruk­tion von Wirklichkeit“ (Schütz 1971) in Organisationen zu gelangen. So richtet sich das Erkenntnisinteresse einer sozialwissenschaft­lich orientierten Organisationsforschung nicht nur auf Regeln und Routinen, Diskurse und Strategien sondern vor allem auf die zugrunde liegenden Sinnstrukturen und Deutungsmuster der Organisationsmitglieder.

In diesem Methodenkurs zur empirischen Sozialforschung werden die Teilnehmer/in­nen mit folgenden Inhalten vertraut gemacht: empirischer Forschungsprozess und Erstellung eines Forschungsprojektplanes, Wissenschaftstheoretische und methodologische Grundlagen,  Un­tersu­chungsde­signs und Gütekriterien, Erhebungs- und Analyseverfahren sowie Unterschiede zwischen qualitativer und quantitativer Forschung. Die einzelnen Themen werden dabei in Präsentationen vorgestellt und in eigenen Ausarbeitungen vertieft.

Das wachsende Interesse der Organisationsforschung für soziale Systeme und die in ihnen stattfindenden Interaktionsprozesse hat die Bedeutung quantitativer Verfahren der Datenerhebung und -analyse relativiert. In bewusster Abgrenzung zum positivistischen Paradigma werden für die Analyse von Organisationen zunehmend qualitative Methoden eingesetzt, um das organisationale Ge­schehen aus Sicht der handelnden Akteure rekonstruieren und erklären zu können. Aufgabe des Empirikers – ob in Wissenschaft oder Beratungspraxis – ist es hiernach, über ein kontrolliertes „Fremdverstehen“ zu gültigen Aussagen über die „soziale Konstruk­tion von Wirklichkeit“ (Schütz 1971) in Organisationen zu gelangen. So richtet sich das Erkenntnisinteresse einer sozialwissenschaft­lich orientierten Organisationsforschung nicht nur auf Regeln und Routinen, Diskurse und Strategien sondern vor allem auf die zugrunde liegenden Sinnstrukturen und Deutungsmuster der Organisationsmitglieder.

In diesem Methodenkurs zur empirischen Sozialforschung werden die Teilnehmer/in­nen mit folgenden Inhalten vertraut gemacht: empirischer Forschungsprozess und Erstellung eines Forschungsprojektplanes, Wissenschaftstheoretische und methodologische Grundlagen,  Un­tersu­chungsde­signs und Gütekriterien, Erhebungs- und Analyseverfahren sowie Unterschiede zwischen qualitativer und quantitativer Forschung. Die einzelnen Themen werden dabei in Präsentationen vorgestellt und in eigenen Ausarbeitungen vertieft.
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