Zugänge zum Inklusionsbegriff

TU Dresden | Wintersemester 2026 / 2027 Zugänge zum Inklusionsbegriff

Das Seminar lädt dazu ein, „Zugänge zum Inklusionsbegriff“ zu entdecken, da Fragen zu Inklusion – in theoretischer wie praktischer Auseinandersetzung – ganz unterschiedlich gestellt werden: So z.B. warnen Dannenbeck/Dorrance (2009) vor der „Entpolitisierung des Inklusionsgedankens“ und schlagen „Inklusion als Perspektive (sozial-)pädagogischen Handelns“ vor. Winkler stellt in „Kritik der Inklusion“ (2018) die Frage, ob Inklusion ohne Exklusion möglich ist, und perspektiviert „auf der einen Seite die Inklusion als Einschluss in das Ganze, auf der anderen Seite die Freiheit und Autonomie der individuellen Subjekte“ (ebd.: 6). In Bogers „Theorie der trilemmatischen Inklusion“ (2019) taucht Inklusion als Normalisierung/Dekonstruktion/Empowerment auf, während Wahl in ihrem „Plädoyer für Gerechtigkeit“ die „radikale Inklusion“ fordert (2023). Im Seminar werden wir unter anderem auf sozialhistorische Spurensuche zu(m) Inklusion(sbegriff) gehen, sodann Perspektivierungsweisen von Inklusion in unterschiedlichen Disziplinen/Professionen betrachten und uns daraufhin einigen exemplarischen theoretischen wie praktischen Zugängen zu Inklusion im Detail zuwenden. Die Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.


Das Seminar findet in Kooperation mit dem Zentrum selbstbestimmt Leben Sachsen e.V. statt.


Das Seminar beginnt am 19.10.2026. Bitte kommen Sie zur Einführungsveranstaltung, um sich zu informieren. Die verbindliche Einschreibung findet erst nach der ersten Sitzung statt. Bitte beachten Sie, dass das Seminar regulär Montags in der 3 DS stattfindet und an 4 Terminen Montags Doppelsitzungen stattfinden werden (3 + 4 DS).

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