Philosophie der Alltagssprache

TU Dresden | Semester overlapping Philosophie der Alltagssprache

Die Philosophie der idealen Sprache versucht die Aussagen der Alltagssprache in einer formalen (logisch-strengen) Sprache zu rekonstruieren. Vertreter der Philosophie der Alltagssprache, wie Wittgenstein, John L. Austin und Gilbert Ryle, behaupten dagegen, dass unsere Alltagssprache nicht undeutlich, ambig und voller Anlässe zu Missverständnissen ist. Vielmehr erweise die Untersuchung unserer gewöhnlichen Alltagssprache die Unzulänglichkeit philosophischer (idealsprachlicher) Rekonstruktionen und Lösungsvorschläge philosophischer Probleme (die zum Beispiel zum Missverständnis einer Dichotomie von Geist und Körper führen).

Im Seminar werden wir verschiedene Aufsätze und Textausschnitte von Wittgenstein, Ryle, Austin und Searle lesen und interpretieren. Dabei orientieren wir uns an zentralen Themen der Philosophie der Alltagssprache: der Kritik der Referenztheorie der Bedeutung, dem Problem des Regelfolgens und dem Privatsprachenargument in Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen, der Analyse von Entschuldigungen und Performativen bei Austin, der Kritik des Geist-Körper-Dualismus (u.a.) bei Ryle.

Literatur:

John Austin: Zur Theorie der Sprechakte (How to do things with words), Stuttgart 1972.
Gilbert Ryle: Der Begriff des Geistes, Stuttgart 1969.
Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen. Auf der Grundlage der Kritisch-genetischen Edition neu herausgegeben von Joachim Schulte, Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2003.

 

Ein Reader mit der Literaturauswahl wird zur Verfügung gestellt.

 

Die erste Seminarsitzung findet am 20.04. statt.

Die Philosophie der idealen Sprache versucht die Aussagen der Alltagssprache in einer formalen (logisch-strengen) Sprache zu rekonstruieren. Vertreter der Philosophie der Alltagssprache, wie Wittgenstein, John L. Austin und Gilbert Ryle, behaupten dagegen, dass unsere Alltagssprache nicht undeutlich, ambig und voller Anlässe zu Missverständnissen ist. Vielmehr erweise die Untersuchung unserer gewöhnlichen Alltagssprache die Unzulänglichkeit philosophischer (idealsprachlicher) Rekonstruktionen und Lösungsvorschläge philosophischer Probleme (die zum Beispiel zum Missverständnis einer Dichotomie von Geist und Körper führen).

Im Seminar werden wir verschiedene Aufsätze und Textausschnitte von Wittgenstein, Ryle, Austin und Searle lesen und interpretieren. Dabei orientieren wir uns an zentralen Themen der Philosophie der Alltagssprache: der Kritik der Referenztheorie der Bedeutung, dem Problem des Regelfolgens und dem Privatsprachenargument in Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen, der Analyse von Entschuldigungen und Performativen bei Austin, der Kritik des Geist-Körper-Dualismus (u.a.) bei Ryle.

Literatur:

John Austin: Zur Theorie der Sprechakte (How to do things with words), Stuttgart 1972.
Gilbert Ryle: Der Begriff des Geistes, Stuttgart 1969.
Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen. Auf der Grundlage der Kritisch-genetischen Edition neu herausgegeben von Joachim Schulte, Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2003.

 

Ein Reader mit der Literaturauswahl wird zur Verfügung gestellt.

 

Die erste Seminarsitzung findet am 20.04. statt.

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