Nach der ad hoc Digitalisierung: Was bleibt? Was soll weg?

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Seit einem Jahr befinden sich die sächsischen Hochschulen weitgehend im digitalen Lehrbetrieb. Die Digitalisierung musste unter Pandemiebedingungen ad hoc, nahezu vollständig und mit den jeweils verfügbaren Ressourcen erfolgen. Dabei ging nicht alles reibungslos vonstatten, neben technischen Schwierigkeiten traten Zeitprobleme, Vereinbarkeitsfragen und schlichtweg Überforderung auf Seiten aller Beteiligten auf. Dennoch konnte das Ziel der Aufrechterhaltung des Lehrangebots erreicht werden.

Wenn wir nun nach einem Jahr auf die Lernkurve im Bereich der digitalen Hochschullehre zurückschauen, wollen wir gern einen Blick darauf werfen, was wir (trotz Zwang) erreicht haben. Auf welche Errungenschaften sind wir stolz und wollen diese nicht wieder verlieren? Wo hat sich herausgestellt, dass digitale Lösungen ungeeignet oder viel zu kompliziert sind?

In einem moderierten Austausch unter Digital Change Agents und Digital Fellows aus dem Verbundprojekt „Digitale Hochschulbildung in Sachsen“ wollen wir diese Fragen diskutieren, Meinungen und Erlebnisse von erfahrenen E-Learning-Akteuren zusammentragen und in einem Thesenpapier aufbereiten. Damit wollen wir sachsenweit eine Reflexion darüber anstoßen, was wir uns nach der Pandemie mit Blick auf die Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen erhalten und worauf wir auch in Zukunft aufbauen möchten.

Eine Diskussionsgrundlage wird im Rahmen der Programmlinien Digital Fellowships und Digital Change Agents am 23.04.2021 von 13:00 bis 15:30 Uhr in einem virtuellen Erfahrungsaustausch (ThinkTank) geschaffen. Die dort entwickelten Thesen werden im Anschluss in den öffentlichen Diskurs eingeführt. Zum gleichen Termin findet jeweils eine Veranstaltung für Digital Fellows und eine Veranstaltung für Digital Change Agents statt.

Anmeldung

Melden Sie sich hier bis 09.04.2021 zum ThinkTank „Digitalisierung ad hoc. Und dann?“ für Digital Fellows an.