Thema: rechtwinkliges Dreieck
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Bild eines rechtwinkligen Dreiecks
Beschreibung des rechtwinkligen Dreiecks
Ein rechtwinkliges Dreieck besteht aus 2 Katheten und einer Hypothenuse.
Die Begriffe Kathete und Hypothenuse sind Bezeichnungen für die Seiten des Dreiecks.
In der vorangehenden Abbildung wurden die Katheten mit a und b, die Hypothenuse mit c bezeichnet.
Die Hypothenuse ist die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck.
Die beiden Katheten schließen einen rechten Winkel miteinander ein. Dieser wird in der Regel mit
γ
bezeichnet. Ein rechter Winkel hat 90°.
Die beiden Katheten schließen mit der Hypothenuse die Winkel
α bzw. β
ein.
Die Kathete, die mit der Hypothenuse den Winkel
α
einschließt, heißt Ankathete zu
α
und wird mit b bezeichnet.
Die Kathete, die mit der Hypothenuse den Winkel
β
einschließt, heißt Gegenkathete zu
α
trägt die Bezeichnung a.
Im folgenden werden die Bezeichnungen der Seiten und ihre Längen nicht voneinander unterschieden, d.h. die Seite a habe die Länge a, die Seite b die Länge b und die Seite c die Länge c.
Der Satz des Pythagoras
Für das rechtwinklige Dreieck gilt die Beziehung:
c2=a2+b2
Winkelbeziehungen: sin cos tan cot
Es gilt
sin(α)=ac
sin(β)=bc
Der Sinus beschreibt das Verhältnis der Länge der Gegenkathete eines Winkels zur Länge der Hypothenuse.
Es gilt weiter:
cos(α)=bc
cos(β)=ac
Der Kosinus beschreibt das Verhältnis der Länge der Ankathete eines Winkels zur Länge der Hypothenuse.
Für den Tangens gilt folgende Beziehung:
tan(α)=ab
Der Tangens beschreibt das Verhältnis der Länge der Gegenkathete eines Winkels zur Ankathete.
Der Kotangens:
cot(α)=ba
Der Kotangens beschreibt das Verhältnis der Länge der Ankathete eines Winkels zur Gegenkathete.
Die Summe der Winkel im rechtwinkligen Dreieck ergibt 180°.
Rechtwinkliges Dreieck, Level B
Rechtwinkliges Dreieck, Level B