Ü: Seeherrschaft vom homerischen Griechenland bis zum spätantiken Rom (Di, 3. DS)
Vormoderne / Alte Geschichte
Dr. Jean Coert
Seminar: Seeherrschaft vom homerischen Griechenland bis zum spätantiken Rom
Ort: BZW/A255, Zeit: Dienstag, 3. DS (11:10-12:40 Uhr)
Beginn: 14.04.26
Das Verhältnis des Menschen zum Meer war stets besonders. Die See ist ein riesiger Raum unser Lebenswelt, in dem wir schwerlich dauerhaft leben und uns aufhalten können, aber der durch menschliche Interaktion vielerlei Vorzüge für unser Leben bieten kann: Nahrung, Transportmöglichkeiten, Zugang zu fernen Waren, Profit, Freizeitaktivitäten und Austausch mit anderen Menschen. Bereits in der Antike war man sich dieser Reize, die vom Meer ausgingen, bewusst und dies stimulierte mehrfach die Frage, ob man die Wellen beherrschen und ihre Vorteile für sich beanspruchen könne. Jene Projektionen auf die salzigen Fluten und das damit einhergehende Verständnis der See in der antiken Mittelmeerwelt wird in dieser Übung untersucht. Beginnend beim homerischen Griechenland wird an verschiedenen Kulturen in unterschiedlichen Perioden der antiken Geschichte bis zur Spätantike nachverfolgt, ob sie Vorstellungen über Seeherrschaft besaßen oder als „Seeherrschaften“ klassifiziert werden können. Zugleich soll die Übung Raum dafür bieten, kritisch den Mehrwert des Konzepts „Seeherrschaft“ für die Geschichtswissenschaft und die Betrachtung antiker Kulturen zu hinterfragen sowie allgemein für die Schwierigkeiten sensibilisieren, die mit derlei Kategorisierungen im Konnex stehen.
Einführende Literatur
Schulz, Raimund: Die Antike und das Meer: Von Händlern, Söldnern und Piraten. 2024.
PhF-AK3 (Quellen und Quellenarten)
PhF-AK5 (Identität und Differenz)
PhF-AK6 (Tradition und Innovation)
| PHF-BA-HIST-EWAMG | M0603-B3010 |
| PHF-BA-HIST-EWAMG | M0603-B3010 |
| SLK-BA-HIST-EWAMG | M0603-B3010 |
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