John Stuart Mill: Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung

TU Dresden | Sommersemester 2026 John Stuart Mill: Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung

Kursbeschreibung

 

Fragen nach Meinungsfreiheit, individueller Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Toleranz prägen aktuelle politische Debatten. Wie frei sollen Individuen in ihrem Denken und Handeln sein? Wann darf gesellschaftlicher oder staatlicher Zwang eingreifen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich bereits John Stuart Mill in seinem 1859 erschienenen Werk „Über die Freiheit“, einem Schlüsseltext der modernen politischen Philosophie.

 

Mill zählt zu den einflussreichsten Philosoph*innen des 19 Jahrhunderts und gilt als zentraler Vertreter des Liberalismus. In „Über die Freiheit“ entwickelt er eine systematische Verteidigung individueller Selbstbestimmung. Im Zentrum steht sein berühmtes Schadensprinzip: die Freiheit des Einzelnen darf nur eingeschränkt werden, um Schaden an anderen zu verhindern. Bis heute ist dieses Prinzip ein wichtiger Bezugspunkt für Debatten über Meinungsfreiheit, soziale Normen und die Grenzen gesellschaftlicher Kontrolle.

 

Ziel dieses Seminars ist eine genaue Lektüre von Mills Text, um zentrale Begriffe und Argumente systematisch zu rekonstruieren und kritisch zu diskutieren. Als TextProSeminar vermittelt die Veranstaltung zugleich Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Anhand von „Über die Freiheit“ wird das präzise Lesen philosophischer Texte, Argumentrekonstruktion und begriffliche Analyse trainiert.

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