WiSe 2026/27: Identität im Diskurs: Sprachliche Praktiken der Zugehörigkeit und Abgrenzung

TU Dresden | semesterübergreifend Identität im Diskurs: Sprachliche Praktiken der Zugehörigkeit und Abgrenzung

Di. (4)

Das Seminar untersucht, wie individuelle und kollektive Identitäten sprachlich und diskursiv hervorgebracht werden. Im Zentrum stehen Prozesse der Zuschreibung, Abgrenzung und Zugehörigkeit, die in politischen, medialen und kulturellen Kontexten ausgehandelt werden. Anhand ausgewählter Fallstudien aus Ostmitteleuropa werden unterschiedliche Formen der Identitätskonstruktion analysiert, darunter nationale, kulturelle, sprachliche und religiöse Identitäten.

Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis für die sprachlichen Mechanismen der Identitätskonstruktion zu entwickeln und deren Bedeutung für gesellschaftliche Prozesse kritisch zu reflektieren.

Das Seminar beinhaltet einen Museums-Workshop mit Führung und eine Exkursion nach Bautzen. Die Termine dafür werden in der ersten Sitzung gemeinsam mit den Teilnehmenden abgestimmt.

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