S: Träume(n) in der Frühen Neuzeit (DO, 4. DS)
Das Seminar dreht sich zum einen um den Traum als Bild- und Vorstellungswelt, zum anderen um das Träumen als kulturelle Praktik – als etwas, das erzählt, aufgeschrieben, gedeutet und in soziale Zusammenhänge eingebettet wurde. Beide Dimensionen lassen sich in frühneuzeitlichen Quellen greifen: in Selbstzeugnissen, Traumbüchern, theologischen und medizinischen Schriften oder Gerichtsakten, die zeigen, wie unterschiedlich Traum und Träumen wahrgenommen, erklärt und genutzt wurden.
Im Seminar steht die Arbeit an diesen zeitgenössischen Quellen im Zentrum: Wir lesen und analysieren historische Texte im Original bzw. in Übersetzung und fragen danach, welche Vorstellungen von Traum und Träumen sich darin zeigen.
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