Lebenslauf und berufliche Identität - Gruppe 1

TU Dresden | Wintersemester 2026 / 2027 Lebenslauf und berufliche Identität - Gruppe 1

„Die tiefgreifende Involvierung der Person des pädagogischen Professionellen in seiner Tätigkeit macht daher eine selbstreflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie erforderlich, um eigene biografische Anteile am professionellen Handeln wirksam kontrollieren, die biografischen Ressourcen nutzbar machen und Habitussensibilität ausbilden zu können.“ (Fabel-Lamla 2018, S. 87) Lehrer – Werden stellt in diesem Zusammenhang keinen problemlosen Positions– und Rollenwechsel von der bekannten Schüler:innen- zur Lehrer:innenrolle, sondern einen transformatischen Bildungsprozess mit möglich krisenhaftem Verlauf dar (Helsper 2018). Diesen anzuregen und zu begleiten soll Aufgabe des Moduls sein, um durch neue Erfahrungen „[…] das Bisherige, Gewohnheiten und Denkweisen, in Frage […]“ (Maschke 2013, S. 330) stellen zu können.

 

Fabel-Lamla, M. (2018). Der (berufs-)biografische Professionsansatz zum Lehrerberuf – Zur Relevanz einer biografischen Perspektive in der Lehrerbildung. In J. Böhme, C. Cramer, & C. Bressler (Hrsg.), Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung im Widerstreit!? – Verhältnisbestimmungen, Herausforderungen und Perspektiven (S. 82–100). Julius Klinkhardt.

Helsper, W. (2018). Vom Schülerhabitus zum Lehrerhabitus – Konsequenzen für die Lehrerprofessionalität. In T. Leonhard, J. Košinár, & C. Reintjes (Hrsg.), Praktiken und Orientierungen in der Lehrerbildung: Potentiale und Grenzen der Professionalisierung (S. 17–40). Klinkhardt.

Maschke, S. (2013). Habitus unter Spannung – Bildungsmomente im Übergang. Beltz.

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