V: Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz
Kritische Perspektiven und Anwendungsfelder in postdigitalen Gesellschaften
Die Vorlesung „Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz“ behandelt zentrale Konzepte, Theorien und Modelle der interkulturellen Kommunikation und Kompetenz aus kritischen, machtsensiblen und postdigitalen Perspektiven. Klassische Modelle werden mit europäischen, nicht-europäischen und dekolonialen Ansätzen kontrastiert und auf unterschiedliche gesellschaftliche und berufliche Anwendungsfelder bezogen.
Im Fokus stehen Fragen danach, wie Kultur, Differenz, Zugehörigkeit und interkulturelle Kompetenz in institutionellen und alltäglichen Kontexten definiert, vermittelt und verhandelt werden. Dabei berücksichtigen wir auch Mehrsprachigkeit, Migration, digitale Plattformen, algorithmische Sichtbarkeit und Künstliche Intelligenz.
Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Vorlesung können die Studierenden:
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zentrale Begriffe, Theorien und Modelle der interkulturellen Kommunikation und Kompetenz mit eigenen Worten erläutern und kritisch einordnen;
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Zusammenhänge zwischen theoretischen Konzepten, soziokulturellen Kontexten und Machtverhältnissen nachvollziehen sowie europäische, nicht-europäische und dekoloniale Ansätze vergleichen;
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grundlegende Problematiken klassischer Kompetenzmodelle — etwa Kulturalisierung, Essentialisierung und Eurozentrismus — identifizieren und kritisch bewerten;
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das erworbene Wissen auf konkrete gesellschaftliche, institutionelle und berufliche Anwendungsfelder übertragen;
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die Bedeutung von Mehrsprachigkeit, Migration, digitalen Plattformen, Algorithmen und Künstlicher Intelligenz für gegenwärtige interkulturelle Kommunikationsprozesse reflektieren;
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eigene theoretisch fundierte und kritische Perspektiven auf aktuelle Anwendungsfragen im Bereich interkultureller Kommunikation und Kompetenz entwickeln.
Arbeitsweise
Die Vorlesung ist seminaristisch konzipiert und verbindet kurze theoretische Inputs der Lehrenden mit der aktiven Beteiligung der Studierenden. Ausgewählte Texte werden eigenständig vorbereitet und in wechselnden Gruppen anhand von Fragen, Diskussionsimpulsen und Fallbeispielen gemeinsam erschlossen. Interaktive Einheiten sowie die gemeinsame Reflexion konkreter Anwendungsfelder sind feste Bestandteile der Veranstaltung.
Ergänzend geben Gäste aus unterschiedlichen Praxisfeldern Einblicke in ihre Arbeit und diskutieren mit den Studierenden, wie interkulturelle Kommunikation und Kompetenz in konkreten beruflichen und institutionellen Kontexten verhandelt werden.
Organisatorischer Hinweis
Start der Veranstaltung in der 2. Vorlesungswoche am 21.10.2026
Die ersten Sitzungen der Vorlesung finden online statt. Weitere Informationen werden nach der Einschreibung per E-Mail sowie im Forum bekannt gegeben.