Infrastrukturen von Öffentlichkeit, Infrastrukturen und Öffentlichkeit (Übung)
Bereits in der Zeit der griechischen Antike entwickelte sich ein Diskurs über öffentliches und „verborgenes“, privates Leben. Die Teilhabe in der Gesellschaft, auch an der Entwicklung des Staatswesens, stieß aber auch an organisatorische, nicht zuletzt technische Grenzen, begleitet von einem steten Ausloten der „Grenzen des Sagbaren“. Agora und Forum, aber auch das Theater waren zentrale Plätze des öffentlichen Austauschs. Aber nahm die Metropole auf, was die Kolonien, Rom, was die Provinzen bewegte? Und wenn ja, wie? Wie verlief die Entwicklung im Mittelalter, welche Veränderungen brachte in der Neuzeit der Buchdruck, welche Einschränkungen Zensur und Inquisition? Theater, speakers corner, Flugblätter, Zeitschriften, Journale, Film und Rundfunk, Fernsehen und Internet waren und sind stets begleitet durch die Ambivalenz von Freiheit, Zensur und Überwachung.
Infrastrukturen und Öffentlichkeit rückten in ihrer Beziehung im 20. Jahrhundert in den Fokus. Die Möglichkeiten der Mitsprache Betroffener bei der Planung von technischen Großprojekten und die Entwicklung dieser Beteiligungsmöglichkeiten greifen alle die im ersten Abschnitt der Übung diskutierten Problemfelder auf und führen zu der Frage hin, inwieweit eine öffentliche Beteiligung die Einrichtung, den Ausbau sowie den Erhalt von Infrastrukturen gefährdet oder sichert.
Literaturhinweise:
Beckedahl, Markus/Meister, Andreas (Hrsg.) (2013): Überwachtes Netz. Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte, Berlin.
Haus der Bayerischen Geschichte (2021): Ois anders. Großprojekte in Bayern 1945-2020. HDBG Magazin Nr. 7, Augsburg.
Jüttemann, Andreas (Hrsg.) (2025): Handbuch Infrastrukturgeschichte, Wiesbaden.
Modul: BInA: Technikgeschichte (1. Sem.)
Ort: IWTG-Projektarbeitsraum
Zeit: Montag, 16:15 Uhr
Beginn: 26.10.2026
Bereits in der Zeit der griechischen Antike entwickelte sich ein Diskurs über öffentliches und „verborgenes“, privates Leben. Die Teilhabe in der Gesellschaft, auch an der Entwicklung des Staatswesens, stieß aber auch an organisatorische, nicht zuletzt technische Grenzen, begleitet von einem steten Ausloten der „Grenzen des Sagbaren“. Agora und Forum, aber auch das Theater waren zentrale Plätze des öffentlichen Austauschs. Aber nahm die Metropole auf, was die Kolonien, Rom, was die Provinzen bewegte? Und wenn ja, wie? Wie verlief die Entwicklung im Mittelalter, welche Veränderungen brachte in der Neuzeit der Buchdruck, welche Einschränkungen Zensur und Inquisition? Theater, speakers corner, Flugblätter, Zeitschriften, Journale, Film und Rundfunk, Fernsehen und Internet waren und sind stets begleitet durch die Ambivalenz von Freiheit, Zensur und Überwachung.
Infrastrukturen und Öffentlichkeit rückten in ihrer Beziehung im 20. Jahrhundert in den Fokus. Die Möglichkeiten der Mitsprache Betroffener bei der Planung von technischen Großprojekten und die Entwicklung dieser Beteiligungsmöglichkeiten greifen alle die im ersten Abschnitt der Übung diskutierten Problemfelder auf und führen zu der Frage hin, inwieweit eine öffentliche Beteiligung die Einrichtung, den Ausbau sowie den Erhalt von Infrastrukturen gefährdet oder sichert.
Literaturhinweise:
Beckedahl, Markus/Meister, Andreas (Hrsg.) (2013): Überwachtes Netz. Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte, Berlin.
Haus der Bayerischen Geschichte (2021): Ois anders. Großprojekte in Bayern 1945-2020. HDBG Magazin Nr. 7, Augsburg.
Jüttemann, Andreas (Hrsg.) (2025): Handbuch Infrastrukturgeschichte, Wiesbaden.
Modul: BInA: Technikgeschichte (1. Sem.)
Ort: IWTG-Projektarbeitsraum
Zeit: Montag, 16:15 Uhr
Beginn: 26.10.2026