PS: Rechtfertigung von Herrschaft

TU Dresden | semesterübergreifend PS: Rechtfertigung von Herrschaft

Zwar ist es empirisch beinahe unmöglich ein Leben ohne Herrschaft zu denken. Als Menschen werden wir in Herrschaft geboren und leben immer unter unterschiedlichen Formen von Herrschaft. Jedoch sind diese Fakten noch nicht Grund genug, Herrschaft auch als etwas Selbstverständliches hinzunehmen. Zur zentralen Aufgabenstellung der politischen Philosophie gehört es deshalb Rechtfertigungsformen von Herrschaft immer wieder der Diskussion zu unterziehen. Rechtfertigung bedeutet weniger erklären, sondern die Schaffung der psychologische Voraussetzung um aus Gehorsam eine Pflicht zu machen; die Frage zu stellen wann Gehorsam legitim ist bzw. als legitim empfunden wird. Auch wenn heutzutage davon ausgegangen wird, dass Herrschaft dann rechtmäßig ist, wenn die der Herrschaft unterworfenen dem zustimmen können, war jene Zustimmung nicht immer an die prozedurale Idee der Vertragsbildung gebunden. Das Seminar will deshalb in einen ersten Teil Formen von Rechtfertigung nachgehen, welche durch theologische oder moralische Argumente ebenso eine Pflicht zum gehorsam hervorriefen. Den Umbruch bildet die Schrift „Von der freiwilligen Knechtschaft“ Étienne de La Boéties, die die Entscheidung des Individuums zum unhintergehbaren Ausgangspunkt von Herrschaft macht. In einen zweiten Teil

Ziel des Seminars ist es….

 

Abschließend gilt es die Frage zu stellen

Zugang zum Kurs gesperrt. Bitte melden Sie sich an. Login
Informationen zum Zugang
Sie haben zu wenig Berechtigungen, um diesen Kurs zu starten.