Das Wiki Begriffe und Tools dient im Werkzeugkasten E-Learning der Sammlung von didaktischen wie technischen Hintergründen. Die Artikel sind, wenn passend, untereinander verlinkt und greifen auf die Anleitungen und Handreichungen in der gleichnamigen Struktur zu.
Die Bearbeitung und Erstellung von Artikeln ist für dieses Wiki gesperrt. Wünsche für neue Artikel oder die explizite Änderung bereits vorhandener Artikel melden Sie bitte über das Kontaktformular.
Um in einem Wiki die Bearbeitung und Erstellung von Artikeln für Lernende zu sperren oder zu ermöglichen, nutzen Sie über den Kurs-Editor im Reiter Zugang die Felder zu Artikel bearbeiten / erstellen.
Mit einem Wiki können – ähnlich wie in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia – einfach und unkompliziert Artikel und Inhalte erstellt und in enger Zusammenarbeit mit anderen Nutzern bearbeitet werden. Artikel können miteinander verlinkt werden und mit anderen Nutzern in Diskussionsforen diskutiert werden. Das Erstellen sowie Bearbeiten von Artikeln kann für Nutzer freigegeben aber auch (für Lernende) gesperrt werden. Hilfe zur Konfiguration des Kursbausteins Wiki finden Sie im OPAL-Handbuch im Kapitel Wiki.
Das Wiki ist eine eigene Lernressource, die außerhalb des Kurses erstellt und anschließend in diesen eingebunden wird. Konfigurationsmöglichkeiten
Einsatzspektrum
Wissensmanagement
Erarbeitung von Grundlagenbegriffen (Glossar), Hilfe zu Kursthemen
öffentliche Ablage von Texten und Artikeln, bspw. zur Abgabe von Aufgaben
Sammlung und Beantwortung von Leitfragen zu den Themen der Veranstaltung, auch zur Prüfungsvorbereitung nutzbar
Koordination von Arbeits- und Projektgruppen in dem Aufgaben in synchroner Abstimmung verteilt (evtl. Anlegen der Artikel bzw. Aufgaben und Einschreiben der Verantwortlichen sowie Deadlines) und die Ergebnisse dort abgelegt werden
Texte für kooperative Veröffentlichungen gemeinsam bearbeiten
Tipps für Lehrende
Besonders beim kooperativen Arbeiten an gemeinsamen Wikis ist das Vorgeben klarer Arbeitsaufträge mit erläuterten Gestaltungsrichtlinien/Kriterien (Struktur, Inhalte, Umfang, etc.) und transparenten Deadlines empfehlenswert. Bei Arbeiten von Studierenden, die bewertet werden, sollte auch die Art der Bewertung und die dabei zum Tragen kommenden Kriterien schon vorher transparent dargelegt werden.
Vor allem zu Beginn ist zu beachten: Nicht jeder hat schon einmal mit Wikis gearbeitet und weiß, wie das funktioniert. Wenn man am Anfang scheitert, sinkt die Motivation bei den meisten rapide ab. D. h. Erklärungen und eine Einführung in das Tool an sich sind am Anfang unabdingbar. Mögliche Herangehensweisen wären hier das gemeinsame Erarbeiten erster Artikel in der Präsenzphase mit Zeit für Fragen oder auch kleine Screencasts, die das Erstellen und Bearbeiten sowie alle weiteren im Arbeitsprozess nötigen Schritte vorführen.
Nutzen Sie gern den Index zur EInführung und detaillierten Erläuterung des Wikis mit Ziel, Hintergrund, Mitgestaltungsmöglichkeiten. Oft ist hier die transparente Darstellung der Artikel-Kategorien sinnvoll. Auch ein Überblick über die vorhandenen Artikel in Form eines Inhaltsverzeichnisses bzw. einer Tabelle sind denkbar.
Betreuung und Feedback einplanen, evtl. ist die Umsetzung eines Peer Review denkbar, indem Studierenden die Beiträge Ihrer Mitstudierenden unter bestimmten, vorgegebenen Kriterien untersuchen und einordnen.
Die Nutzung des Wikis sollte sich für die Studierenden „lohnen“, d.h. Anreizsysteme schaffen.
Vorteile
intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten
Förderung des vernetzten Wissenserwerbs, Verlinkungen innerhalb der Artikel möglich
Förderung der Kooperation und Kommunikation, Peer Review möglich
Erlernen von wiss. Arbeiten, Argumentieren
Förderung des Erwerbs von Medienkompetenz („Web 2.0 gestalten“)
Nachteile
intensive Vorbereitung durch den Lehrenden notwendig
zu Beginn hoher Betreuungsaufwand
Einstiegshürden für Studierende (Technik, „Angst vor Öffentlichkeit“)