Be:Hinderung als Soziale Konstruktion verstehen [beendet]
Wird über Behinderung gesprochen, werden häufig Menschen-Bilder aufgerufen, die sich aus unhinterfragten Verständnissen wie die der angeblichen Bildungsunfähigkeit, die Notwendigkeit von sogenannten Schutzräumen und paternalistisch geprägten Versorgungsstrukturen ergeben. Andererseits wird Behinderung auch als glorifizierte Held:innentat markiert. Behinderungen existieren in vielfältiger menschliche-Daseinsform und trotzdem werden Menschen unter dem Etikett „Behinderung“ zu einer großen Gruppe zusammengefasst, die unter den normierten Maßstäben einer vermeintlich Nicht-Behinderten-Gesellschaft Ausschluss erfahren. Das Seminar beschäftigt sich u.a. mit Diskursen zum Begriff der Be:Hinderung, Formen von Teilhabe und Ausschluss in allen Lebensbereichen, Disziplinierungsmacht durch Selektion, Inklusion, Ableismus und Intersektionalität. Ziel des Seminars ist es, die aufgerufenen Inhalte begründen und Teilhabe argumentativ als völkerverbindendes Menschenrecht verteidigen zu können.
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Das Seminar findet nur am Dienstag statt.
Es gibt kein zweites Seminar am Donnerstag.