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Künstliche Intelligenz und Philosophie des Geistes

TU Dresden | Sommersemester 2025 Künstliche Intelligenz und Philosophie des Geistes

Das Thema der Künstlichen Intelligenz (KI) ist im aktuellen Diskurs der Öffentlichkeit allgegenwärtig. Dabei schwanken die Einschätzungen über die Fähigkeiten Künstlicher Intelligenz zwischen zwei extrem gegensätzlichen Auffassungen: a) die Vorstellung über KI als eine Art „Superintelligenz“, die Selbstbewusstsein habe und zudem dem Reflexionsvermögen des menschlichen Geistes den Rang ablaufen könne; und b) einer Vorstellung über KI als bloßer „Rechenmaschine“, die als reiner Mechanismus grundlegend keine Prinzipien des Denkens aufweise, sondern – wenn überhaupt – diese nur simuliere.

In diesem Seminar untersuchen wir daher verschiedene Positionen in Bezug auf das Verhältnis von KI und Geist, um letztlich uns eine vernunftkritische Einschätzung über das Vermögen Künstlicher Intelligenz anzueignen, die weder die Leistung von KI über- noch unterschätzt.

Zunächst werden wir uns im Seminar mit Grundlagen und klassisch-philosophischen Texten über KI befassen, um uns daran anschließend mit explizit transzendental-idealistischen sowie phänomenologisch-materialistischen Positionen zum Unterschied zwischen leiblich-menschlichen und maschinell-künstlichen Denken auseinanderzusetzen. In den letzten Sitzungen werden wir abschließend den Zusammenhang der formalen Struktur Künstlicher Intelligenz mit der formalen Struktur der Technologischen Informationsgesellschaft als objektiven Geist untersuchen.

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