[S] Dramapädagogische Verfahren im DaF- und DaZ-Unterricht
Seminar | Mi, 14:50–16:20 | ABS/2-07
Bitte beachten Sie:
- alle Hausarbeiten sind bis zum 30.09.2025 zum Zwecke der Überprüfung und Bewertung zum einen an mich zu senden (claudia.oechel-metzner@tu-dresden.de) und zum anderen an folgende E-Mail-Adresse: dazdaf.plagiatspruefung@tu-dresden.de
- für den Betreff dieser E-Mails ist folgende Vorlage zu verwenden: [Oechel-Metzner] [Kurztitel Seminar] [Name Student:in] [Art der Prüfungsleistung]
Mit dem Wissen, dass Drama (altgriechisch: δρᾶμα) ursprünglich Tat bzw. Handlung bedeutet, klärt sich dessen Bezug zum Fremdsprachenunterricht auf: Zu lernförderlichen Zwecken wird zu fiktivem sprachlichem Handeln angeregt, indem dialogische und auch monologische Texte ‚in Szene gesetzt‘ werden. Hierbei werden nicht nur theaterpädagogische Methoden, sondern auch Verfahren aus anderen künstlerischen Ausrichtungen sowie der Psychologie und psychologischen Therapie adaptiert. Da beim Inszenieren von Texten sprachliche Fähigkeiten in Verbindung mit kreativen, emotionalen, motorischen, sozialen und weiteren Fähigkeiten aktiviert und gefördert werden, zählen dramapädagogische Verfahren zu den ‚ganzheitlichen‘ Lern- und Lehrmethoden.
Im Seminar werden folgende Fragen diskutiert: Was wollen und was können dramapädagogische Verfahren im Hinblick auf den Erwerb des Deutschen als Fremd- bzw. Zweitsprache leisten? Wie werden sie theoretisch begründet? Welche einzelnen Verfahren (Aufwärm- und Inszenierungstechniken) gibt es und wie können diese in den DaF- bzw. DaZ-Unterricht integriert werden? Lässt sich Grammatik dramapädagogisch vermitteln? Abschließend werden bereits vorliegende dramapädagogische Unterrichtsentwürfe für unterschiedliche Zielgruppen kritisch reflektiert.