Lehrpreis 2025 / Teaching Prize 2025

TU Bergakademie Freiberg | Wintersemester 2024 / 2025 Lehrpreis Verkehrswissenschaften 2025

Die Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ und der FSR Verkehr loben erneut einen Lehrpreis aus, der besonders hervorragende Lehre honorieren soll.

Es werden zwei Lehrpreise je Studienjahr vergeben:

  • an eine Lehrperson in der grundständigen Lehre
    (Grundstudium Verkehrsingenieurwesen oder Bachelor Verkehrswirtschaft)
  • an eine Lehrperson in der weiterführenden Lehre
    (Hauptstudium Verkehrsingenieurwesen, Master-Studiengänge)

Die Verleihung des mit je 250€ dotierten Lehrpreises findet voraussichtlich am Tag der Fakultät im November statt.

Das Vergabeverfahren läuft zweistufig ab.

  1. In einem ersten Schritt könnt ihr bis zum 13. Juli Personen und dazugehörige Lehrveranstaltungen nominieren, die ihr im vergangenen Wintersemester gehört habt oder aktuellen Sommersemester hört. Aus diesen Nominierungen wählen wir dann die meistgenannten und die mit den aussagekräftigsten Begründungen aus.
  2. Im zweiten Schritt dürft ihr bis zum 27. Juli zwischen diesen eine Stichwahl durchführen.

Aus dem Ergebnis dieser Stichwahl bilden wir als FSR Verkehr über das Verhältnis zwischen Teilnehmerzahl der Veranstaltung und Nominierungen der Lehrperson eine Rangfolge zur Auszeichnung, die wir dem Fakultätsrat zum Beschluss vorlegen.

Wir freuen uns über hohen Rücklauf, damit der Lehrpreis eine hohe Aussagekraft hat und aufgrund der Ergebnisse die Lehrqualität an unserer Fakultät nachhaltig gesteigert werden kann.

Die Umfrage kann nur einmal ausgefüllt werden. Bei Fragen zum Formular kannst du dich gerne unter fsrverkehr@tu-dresden.de an uns wenden.

Vielen Dank fürs Teilnehmen!
Euer FSR Verkehr und eure studentischen Vertreter im Fakultätsrat

Die „Zuführung unwägbarer Stoffe“ – Imponderabilien – zu einem Nachbargrundstück, etwa eines Industriebetriebes, ist seit Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches zum 01. Januar 1900 in § 906 BGB geregelt. Aus physikalischer Sicht stellt diese, bis heute im Kern erhaltene, aber auch um wesentliche neue „unwägbare Stoffe“ ergänzte Regelung ein Paradoxon dar, da „Stoffe“ immer „wägbar“ sind, Materie immer eine Masse besitzt. Gase, Dämpfe, Gerüche, Rauch, Ruß, Wärme, Geräusche, Erschütterungen entzogen sich in den noch störenden Auswirkungen vor einem Jahrhundert häufig noch der Messbarkeit, wohingegen der Passus im Paragrafen „und ähnliche“ zu dieser Zeit noch nicht - elektromagnetische Strahlung - oder gerade erst bekannt gewordene Einwirkungen – Radioaktivität – pauschal umfasst. Die Übung geht daher an diesem Beispiel der Frage nach, wie sich industrielle Anlagen unter dem Einfluss des Unwägbaren entwickelten.

Literaturhinweise:
Eleanor Conlin Casella & James Symonds (Ed.): Industrial Archaeology. Future Directions. New York 2005.
John L. Heilbron: Weighing imponderables and other quantitative science around 1800, Berkeley 1993.
Michael Stratton, Barrie Trinder: Twentieth Century Industrial Archaeology. London 2000.

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Informationen zum Zugang
  • Dieser Inhalt ist freigegeben von 27.06.2025 17:56 Uhr bis 28.08.2025 02:00 Uhr.