S: Multimodale Diskurslinguistik
Willkommen auf der Opal-Seite zum Seminar: Multimodale Linguistik
Dozent: Torben Rath M.A.
Die Diskurslinguistik hat sich in den letzten 25 Jahren als ein Forschungsfeld etabliert, das verschiedene Zugriffe umfasst und unterschiedliche Gegenstände analysiert. Nachdem lange Zeit ein Newspaper Bias vorherrschte, wächst inzwischen das Interesse an digitalen Diskursen, die sich nicht zuletzt in webbasierter multimodaler Kommunikation – wie Sharepics der AfD, TikToks von Heidi Reichinnek oder Reels der Tagesschau – manifestieren. Im Zuge des Multimodal Turn wird das Methodenrepertoire fortlaufend modifiziert und um analytische Zugriffe wie die multimodale Metaphern- und Argumentationsanalyse oder sozialsemiotische Ansätze erweitert. Hieran knüpft das im Schnittbereich von multimodaler Diskurs- und Politolinguistik sowie Sozialsemiotik angesiedelte Seminar an. Im ersten Teil des Seminars werden die theoretischen und methodischen Grundlagen der multimodalen Diskurslinguistik erarbeitet. Im zweiten Teil ist eine forschungsorientierte Projektarbeit angesetzt, in deren Rahmen die Studierenden einen selbst gewählten politischen Diskurs anhand multimodaler Kommunikate analysieren und die Ergebnisse zum Abschluss des Semesters in Vorträgen präsentieren.
Klug, Nina-Maria/Stöckl, Hartmut (Hg.) (2016): Handbuch Sprache im multimodalen Kontext (= Handbücher Sprachwissen (HSW) 7). Berlin, Boston: De Gruyter.
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Zeit: Di 3. DS (11:10-12:40)
Ort: tba