Geschichte(n) für das Volk – Zu Bildungsauftrag und Geschlechterrollen im Wandbildprogramm in der Al

TU Dresden | Wintersemester 2026 / 2027 Geschichte(n) für das Volk – Zu Bildungsauftrag und Geschlechterrollen im Wandbildprogramm in der Al

Termine:

14.10.26, Einführung in die Thematik, 13-14:30 Uhr (ABS/U/105)

1. Block: 13. + 14.11.26 (Fr/Sa), Albrechtsburg Meißen, 10-16 Uhr

2. Block: 27. + 28.11.26 (Fr/Sa), Albrechtsburg Meißen, 10-16 Uhr

 

Auf der Albrechtsburg in Meißen haben elf akademisch ausgebildete Maler in den 1870er und 80er Jahren mehr als 20 monumentale Bilder auf die Wände gebracht. Das Schloss war 150 Jahren als Porzellanmanufaktur vernutzt worden. Dann wird es zum nationalen Kulturdenkmal. Die Sächsische Staatsregierung finanzierte Restaurierung und Ausgestaltung. Welche Ziele wurden damit verfolgt? Mit welchen bildkünstlerischen Mitteln wurden sie umgesetzt?

Im Seminar gehen wir folgenden Fragen nach:  

Die Bilder folgen einem Konzept, das auf volkstümlicher Weise ausgewählte dynastie- und landesgeschichtliche Sujets umsetzte. Welche Geschichten werden erzählt und welche ausgelassen?

Was ist zum Entstehungskontext der Bilder zu erfahren und wie werden sie seit ihrer Fertigstellung rezipiert?

Praktisch üben wir uns in Bildbeschreibung und Bildanalyse und richten den Fokus dabei insbesondere auf die Darstellungen von Geschlechterrollen. Orientierung geben dabei die aktuell eingebrachten Interventionen zu Bildnissen von Fürstinnen.   

Wir arbeiten zur Vermittlungspraxis in Museen, entwickeln Formatideen und formulieren Objekt- und Ausstellungstexte aus verschiedenen Perspektiven um Zusammenhängen zwischen Darstellung und Vermittlungsabsicht nachzuspüren.

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