2023 SoSe // Umgang mit Verschwörungsideologien in sozialpädagogischen Kontexten
Soziologische Studien bescheinigen 30%-50% der Deutschen eine Verschwörungsmentalität, so z.B. die aktuelle Autoritarismusstudie der Universität Leipzig (Decker et al. 2022). Obschon sie kein neues Phänomen darstellen, haben Verschwörungserzählungen besonders seit Beginn der Corona-Pandemie neuen Auftrieb.
In der sozialarbeiterischen Praxis können uns Verschwörungserzählungen auf unterschiedliche Weise begegnen und häufig sind Sozialpädagog*innen und andere Fachkräfte ratlos, wenn sie mit Verschwörungserzählungen konfrontiert sind. Im Blockseminar wollen wir uns dem Thema gemeinsam nähern: Im ersten, theoretisch orientierten Teil wird es um Merkmale, Ursachen, Funktionen und Verbreitungswege von Verschwörungserzählungen sowie um die Frage nach deren Gefährlichkeit gehen. Anschließend werden wir uns mit verschiedenen Möglichkeiten auseinandersetzen, wie in der Sozialpädagogik/Sozialarbeit auf Verschwörungserzählungen reagiert werden kann.
Das Blockseminar findet in Kooperation mit dem Projekt "debunk - Verschwörungstheoretischem Antisemitismus entgegentreten" der Amadeu Antonio Stiftung statt und wird von zwei Referent*innen des Projekts begleitet.
Termine:
Vorbesprechung am 07.06.23 von 11:10 bis 12:40 Uhr - Durchführung: digital
Block 1: Do 22.06.23 von 10:00 bis 16:00 Uhr im HSZ 301 (Datum und Raum geändert!)
Block 2: Fr 07.07.23 von 10:00 bis 16:00 Uhr im WEB 117
Block 3: Fr 14.07.23 von 10:00 bis 16:00 Uhr im WEB 117
Die Einschreibung ist ab dem 15.03.23 möglich