S Das französischsprachige Kanada: Geschichte, Sprache und Literatur

TU Dresden | Sommersemester 2026 S Das französischsprachige Kanada: Geschichte, Sprache und Literatur

Dozentin: PD Dr. Bettina Lindorfer

Zeit: Mi (2)

Ort: BSS/117


Sprechstunde:

Angabe folgt


Mit der Bitte um Beachtung:

Für alle Fragen betr. der Einschreibung bzw. des Kursinhalts wenden Sie sich bitte immer direkt an die Dozentin.
Die Adminstratorin, Angelika Gleisberg, hat nur die Lernressourcen initiativ für die Dozent:innen eingerichtet und ist nicht für deren Inhalt bzw. Kurszugang die richtige Ansprechpartnerin.
 
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Kommentar:

Innerhalb eines überwiegend anglophonen Staates versucht sich das frankophone Kanada, insbesondere Québec, in seiner kulturellen und sprachlichen Eigenständigkeit zu behaupten. Nach der französischen Kolonialzeit und nach dem Machtverlust durch die britische Eroberung hat sich eine frankophone Minderheitenkultur herausgebildet, deren zentrales Symbol kultureller und politischer Selbstbehauptung die französische Sprache ist. Literatur dient ihr als Raum der Selbstreflexion und des Widerstands gegen kulturelle Marginalisierung. Kulturwissenschaftlich interessant ist dabei, wie Geschichte, Sprache und Literatur ineinandergreifen und eine eigenständige frankokanadische bzw. quebecische Identität hervorbringen, die sich bewusst sowohl von Frankreich als auch vom anglophonen Kanada abgrenzt.

In Absprache mit dem Seminar wird die Veranstaltung überwiegend in französischer Sprache stattfinden.

Literatur:

  • Maxime Raymond-Bock 2024: Morel. Montreal: Le cheval d’août.
  • Kevin Lambert 2022: Que notre joie demeure. Montreal: Helios.
  • Nicolas Dickner 2007: Nikolski. Roman. Paris: Denoël.
  • Éric Chacour 2023: Ce que je sais de toi. Roman. Paris: Philippe Rey.
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