[S] Frühe Literalität im Kontext von Mehrsprachigkeit

TU Dresden | Sommersemester 2026 [S] Frühe Literalität im Kontext von Mehrsprachigkeit

Termin | Raum
Mi, 5. DS (14:50 – 16:20) | Raum W48/0103/U


Beginn
15.04.2026 (Präsenzsitzung) 


Inhalt
Mit dem Ziel, die Potenziale der Anbahnung von Literalität bereits vor der Alphabetisierung bewusst zu machen, werden zunächst theoretische Modelle in den Blick genommen, welche die Relevanz (früher) schriftbezogener Kompetenzen unterstreichen, und daran anschließend Konzepte der Frühförderung von zwei-/mehrsprachigen Kindern über literale Aktivitäten vorgestellt und diskutiert. Die Thematisierung des Konzepts der Koordinierten zweisprachigen Alphabetisierung im Anfangsunterricht (Koala) ist im Sinne einer Überleitung von der Vorschriftlichkeit zur Schriftlichkeit für das Ende des Seminars vorgesehen. Diesem Plan entsprechend werden im Seminar folgende Schwerpunkte gesetzt:  
    • Begriffe von Literalität: Auseinandersetzung mit Definitionen  
    • Register innerhalb von Sprachen bzw. innere Mehrsprachigkeit  
    • Modell der Textkompetenz von Portmann-Tselikas/ Schmölzer-Eibinger (2008) 
    • Kritische Reflexion der Modelle von Cummins zum Verhältnis von L1 und L2: 
        ◦ CUP-Modell vs. SUP-Modell 
        ◦ Interdependenz-Hypothese und Doppeleisberg-Modell 
        ◦ Schwellenniveau-Hypothese 
    • Konzepte und Verfahren zur Anbahnung von Literalität  
        ◦ Kieler Modell 
        ◦ Dialogische Bilderbuchbetrachtung (in L1 und L2) 
        ◦ Förderung der phonologischen Bewusstheit in der Zweitsprache Deutsch  
        ◦ Merkmale des L2-Erzählens und Möglichkeiten der systematischen Förderung des L2-Erzählens 
    • Potenziale des Koala-Konzepts (Koordinierte zweisprachige Alphabetisierung im Anfangsunterricht). 


Lehrformat
Präsenzveranstaltung 

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