[S] Endgegner Nominalstil - Einblicke in seine Struktur, Rezeption und sprachsensible Vermittlung

TU Dresden | Wintersemester 2026 / 2027 [S] Endgegner Nominalstil - Einblicke in seine Struktur, Rezeption und sprachsensible Vermittlung

Termin | Raum

Do, 2. DS (9:20–10:50) | BSS/0109/U

 

Beginn

22.10.2026

 

Inhalt

Bei der Zellteilung erfolgt eine identische Verdopplung der Erbinformation zur Sicherstellung der Informationsweiterleitung.“ – Was in wissenschaftlichen Texten für sprachliche Präzision sorgt, wird im Schulalltag oft zur sprachlichen Hürde. Der sogenannte Nominalstil prägt die deutsche Bildungssprache. Er gilt als sachlich, präzise und komprimiert, macht Texte aber gleichzeitig abstrakt, dicht und schwer verständlich. Für Schülerinnen und Schüler kann er im Fachunterricht daher oft zum „Endgegner“ werden. 

In diesem Seminar wollen wir uns den Herausforderungen des Nominalstils stellen und besser verstehen, worin die Funktionalität der für ihn typischen sprachlichen Mittel liegt. Dabei untersuchen wir den Nominalstil aus drei verschiedenen Perspektiven: linguistisch, psycholinguistisch und didaktisch. Das Ziel des Seminars ist es, Sie als angehende Lehrkräfte darauf vorzubereiten, bildungssprachliche Barrieren im Fachunterricht zu erkennen und durch gezielte sprachliche Unterstützungsangebote abzubauen.

…und nebenbei verbessert dieses Wissen womöglich auch Ihren eigenen wissenschaftlichen Schreibstil.

 

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