Theorien der Gesellschaft und des Sozialen WiSe 2026/27

TU Dresden | Wintersemester 2026 / 2027 Theorien der Gesellschaft und des Sozialen WiSe 2026/27

Dozent:innen: Dr. Anne-Kathrin Hoklas und weitere Lehrende des Instituts

Zeit: Di (3)

Ort: ABS E011

Aufgrund des Forschungsfreisemesters von Prof. Dominik Schrage findet diese Vorlesung im WS 2026/27 in Form einer Ringvorlesung statt, die von Dr. Anne-Kathrin Hoklas koordiniert wird. Es werden alle vorgesehenen Prüfungsleistungen angeboten:

Verwendbarkeit der Vorlesung:
a) Pflichtmodul "Soz. Theorien" im B.A. Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, 1. und 2. Hauptfach Soziologie (PL komplexe Leistung), mit einem begleitenden Seminar des Moduls.

b) Wahlpflichtmodul "Theorien der Gesellschaft und des Sozialen" im B.A. Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, 2. Hauptfach Sozialwissenschaften, WPB I und II (PL Klausur) (Achtung: im 2. HF Sozialwissenschaften wird nur die Vorlesung besucht, keine begleitenden Seminare!)

c) Wahlpflichtmodul "Theorien der Gesellschaft und des Sozialen" im B.A. Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften, kein Seminar (PL Klausur)

d) Soziologie für Geographie, kein Seminar (PL Klausur)

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Studierende aus den folgend genannten alten Studiengängen können die Vorlesung besuchen und die PL "mündliche Prüfung" absolvieren. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall frühzeitig an Frau Hoklas!

d) Pflichtmodul AM2 im auslaufenden B.A. Soziologie (abweichendes Semester!) (PL mündl. Prüfung)

e) Wahlpfichtmodul AM2 "Soz. Theorien" im EB Soziologie für  BA Sozialpädagogik (PL mündl. Prüfung)

f) Pflichtmodul AM2 im auslaufenden B.A. Medienforschung/großer EB Soziologie (abweichendes Semester!) (PL mündl. Prüfung)

 

Es werden auch die Folien der Vorlesung sowie fakultativ zu lesende Texte zu den einzelnen Vorträgen bereitgestellt (siehe Download-Bereich im OPAL-Kurs).

 

Kurzbeschreibung:

Ausgangspunkt der Vorlesung ist die Beobachtung, dass die Soziologie mit ihrer Etablierung als universitäres Fach sich intern ausdifferenziert und einen eigenen Bereich theoretischer Reflexion herausbildet, der von anderen Bereichen unterschieden sein will (wie Methoden, Mikro- oder Makrosoziologie und die speziellen Soziologien). Einflussreich, aber auch umstritten und schon deshalb diskussionsanregend ist hier der Vorstoß des US-Amerikaners Talcott Parsons, der die noch heute in der Soziologie gültige Vorstellung einer eigenständigen Theoriearbeit sowie der dabei nötigen Bezugnahme auf die (europäischen) soziologischen Klassiker durchsetzt. Allerdings ist sein Ziel, der soziologischen Theoriediskussion einen einheitlichen systematischen Rahmen zu geben, gerade nicht erreicht worden: Der Fortgang der Debatten um die soziologischen Theorien ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt miteinander nicht bruchlos vereinbarer Perspektiven, und es gibt immer wieder Theorieimporte aus anderen Fächern und Kontexten. Mit dem Titel "Theorien der Gesellschaft und des Sozialen" soll diese Vielfalt der Paradigmen in der soziologischen Theorie exemplarisch benannt sein, in der Vorlesung wird dies weiter ausdifferenziert.

In diesem Semester ist die Vorlesung als Ringvorlesung organisiert, da Prof. Dr. Dominik Schrage ein Forschungsfreisemester wahrnimmt. Sie setzt die Vorlesung zur "Entdeckung der Gesellschaft" aus dem Sommersemester fort und wird von verschiedenen Vortragenden gestaltet.

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