DGS im Fokus: Metaphern, Idiome und universitäre Floskeln
Dieser OPAL-Kurs dokumentiert die Aktivitäten und Ergebnisse eines Projekts zur Förderung der Inklusion durch die Einbindung der Deutschen Gebärdensprache (DGS) in Forschung und Lehre an der TU Dresden. Das Projekt zielt darauf ab, kommunikative Barrieren abzubauen und das Bewusstsein für die DGS als eigenständige, vollwertige Sprache zu stärken.
Der Kurs bündelt Materialien zur öffentlichen Vortragsreihe „Dresdner Gebärdenherbst“ sowie digitale Lernangebote zur DGS. Dazu gehören Vortragsaufzeichnungen mit Untertiteln und eigens produzierte Lernvideos, die deutsche Ausdrücke und ihre Übertragung in die DGS veranschaulichen. Die Materialien werden im Projektverlauf schrittweise ergänzt.
Im Mittelpunkt des Lernangebots stehen drei Themenbereiche mit jeweils 50 Ausdrücken: häufige metaphorische Ausdrücke der deutschen Schriftsprache, Ausdrücke und Sätze aus dem Alltag sowie Sprichwörter und idiomatische Wendungen. Die ausgewählten Beispiele werden in Zusammenarbeit mit Gebärdensprachdolmetscher in die DGS übertragen, auf Video aufgezeichnet und thematisch geordnet bereitgestellt.
Das Projekt macht die sprachliche Vielfalt und Ausdruckskraft der DGS sichtbar und schafft Materialien für eine nachhaltige Nutzung in Studium und Lehre.
Projektleitung: Dr. Bin Zhang, Institut für
Germanistik und Medienkulturen, TU Dresden
Studentische Hilfskräfte: Emily Reich und
Philine Michl
Zusammenarbeit: Sachgebiet 9.3 Diversity
Management der TU Dresden
Förderung: Sondermittel Inklusion, die der TU
Dresden vom Sächsischen Staatsministerium zugewiesen wurden