TU Dresden | Wintersemester 2020 / 2021 Vorlesung Völkerrecht II WS 2016/17

Vorlesung Völkerrecht II WS 2016/17

In einem mittlerweile berühmt gewordenen Ausspruch brachte Richard Serra das Paradigma von ortsspezifischer Kunst auf den Punkt: „To move the work means to destroy the work.“ Die Abhängigkeit von Kunstwerk und Ort wird in diesem Seminar anhand künstlerischer Positionen des 20. Jahrhunderts untersucht. Angefangen mit dem Merzbau von Kurt Schwitters über Vertreter der Minimal und der Land Art bis zu Positionen der Gegenwartskunst bietet es einen Überblick über die Geschichte ortsbezogener Kunst und ihrer Konzepte. Dabei werden wir wichtige kunsthistorische Begriffe diskutieren, die untrennbar mit der site specificity verknüpft sind, wie etwa Installation oder Institutionskritik. Anknüpfend an die Kritik von Miwon Kwon (One place after another. Site specific art and locational identity, 2002) reflektieren wir zudem anhand zeitgenössischer Arbeiten über die Perspektiven der Ortsspezifik unter den Bedingungen des globalen Kunstbetriebs und der zunehmend geforderten Mobilität.
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  • Dieser Inhalt ist freigegeben von 27.10.2016 00:00 Uhr bis 31.03.2017 23:59 Uhr.

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