Reformpädagogik: Ein Gegenentwurf mit Geschichte

TU Dresden | Sommersemester 2020 Reformpädagogik: Ein Gegenentwurf mit Geschichte

Kritik an der „didaktisch-methodischen Normalform der Schule“ (Skiera) – jahrgangshomogene Klassen, Fächerstrukturierung des Unterrichts, starre Zeittakte usw. – ist in der Debatte über unser Schulwesen weit verbreitet, und alternative Schulkonzepte, die aus dieser „didaktisch-methodischen Normalform“ ausbrechen, werden oft als vielversprechende pädagogische Innovationen wahrgenommen. Dass Gegenentwürfe zur ‚alten‘ Schule mittlerweile auch schon eine über hundertjährige Geschichte haben, ist hingegen außerhalb von Fachkreisen wenig bekannt. Wenn man sich heute für (oder auch gegen) Alternativen zur herkömmlichen Schule engagiert, dann kann die Kenntnis historischer Gegenentwürfe, ihrer Erfolge, ihrer Schwierigkeiten, mitunter ihres Scheiterns in vielerlei Hinsicht den Blick weiten.
Das Seminar bietet eine Einführung in die vielen Facetten der Historischen Reformpädagogik. Basis unserer Erkundung werden die Beiträge im von Wolfgang Keim und Ulrich Schwerdt herausgegebenen „Handbuch der Reformpädagogik in Deutschland (1890 - 1933)“ sein.

Im Rahmen dieses Seminars können 24 Referate gehalten und 8 Seminararbeiten verfasst werden.

Termin: Mittwoch, 3. DS

Ort: WEB/217/U

1. Termin: 8.4.2020

Das Seminar beginnt wie geplant am 8.4.2020 und wird bis zur Wiederaufnehme des regulären Lehrbetriebs als E-Learning-Seminar durchgeführt.

Sie finden hier auf der OPAL-Seite demnächst (spätestens am Tag des Kursbeginns) weitere Informationen!

Themenvergabe für Referate/Seminararbeiten am 29.4.2020.

Zugang zum Kurs gesperrt. Bitte melden Sie sich an. Login
Informationen zum Zugang
Sie haben zu wenig Berechtigungen, um diesen Kurs zu starten.