V: Krisen und Kontinuitäten im spätmittelalterlichen Mediterraneum (272036-109)
Vorlesung
Dozent: Dr. Christoph Pretzer
Studierendengruppe obligatorisch: B_EG_1, B_EG_3, B_EG_5, M_GG*_1
Studierendengruppe wahlobligatorisch: B_Ge_1, B_Ge__3, B_Ge__5, B_Po__1, B_Po__3, B_Po_5
Zeit: Freitag (wöchentlich), 09:15-10:45
Raum: C25.034 (2/W034)
Start: 23.10.2026 (2. Woche der Vorlesungszeit!)
Anmeldung: über OPAL bis zum 16.10.2026
Kursbeschreibung: Das Mittelmeer ist in den letzten Jahrzehnten nicht nur als Raum, sondern auch als Subjekt zunehmend ins Interesse der Geschichtswissenschaften gerückt. Von der Geschichte im Mittelmeerraum zu einer Geschichte des Mittelmeerraumes. In dieser Vorlesung wird die Geschichte des Mittelmeeres in einem besonders dynamischen Zeitraum – das spätere Mittelalter – durchmessen und vorgestellt. Historische Eckdaten der Vorlesung bilden zu Beginn der Dritte Kreuzzug und die Eroberung Zyperns am Ende des 12. Jahrhunderts und am Ende der beginn der atlantischen Expansion Portugals im 15. Jahrhundert. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die zahlreichen Krisen und Kontinuitäten, welche die diversen Machtgruppen am, im und ums Mittelmeer herum miteinander verbanden und voneinander trennten.
Zur einführenden Lektüre empfohlen: Michael Borgolte / Nikolas Jaspert, Maritimes Mittelalter – Zur Einführung, in Dies. (Hg.), Maritimes Mittelalter, Meere als Kommunikationsraum, Ostfildern 2016, S. 9-34. Außerdem: Nikolas Jaspert, Fischer, Perle, Walrosszahn. Das Meer im Mittelalter, Berlin 2025, zur Einführung v.a. S.11-92.
Hinweis: Am 6. und 13. November wird die Präsenzveranstaltung durch eine asynchrone Ersatzveranstaltung ersetzt.
Sprechstunden nach Vereinbarung und donnerstags und freitags nach den Veranstaltungen.