BW6: Diagnostische Methoden der Pädagogik [beendet]
Seminarbeschreibung
Medizin, Psychologie, Pädagogik – All diese Professionen arbeiten mit Diagnostik. Das bedeutet: Verschiedene Auffassungs- und Verwendungsweisen und möglicherweise Unklarheit bei Lehrpersonen darüber, „was Diagnostik ist, darf und soll“ (Jansen, Meyer 2016: 280). Klar ist, dass die Diagnosekompetenz von Lehrpersonen als Grundlage für einen Unterricht gilt, der Lernen für alle ermöglichen soll: „Eine inklusive Unterrichtsgestaltung beruht auf einer den Lernprozess begleitenden pädagogischen Diagnostik und einer kontinuierlichen Dokumentation der Lernentwicklung“ (KMK 2011: 10).
Im Seminar widmen wir uns deshalb u.a. folgenden Fragen: Welche Perspektiven gibt es auf Diagnostik? Was ist diagnostisches Handeln in der Schule? Welches Menschenbild liegt einer subjektorientierten Diagnostik zugrunde? Und was haben Leistung, Etiketten und meine Vorurteile mit Diagnostik zutun? Kernstück des Seminars ist die praktische Erprobung von Methoden der pädagogischen Diagnostik.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt. Die Termine des Seminars sind:
27.10.2023, 9-16.20 Uhr inkl. Mittagspause
10.11.2023, 9-16.20 Uhr inkl. Mittagspause
24.11.2023, 9-16.20 Uhr inkl. Mittagspause
Das Seminar wird in folgenden Modulen angeboten: EW-SEGS-BW 5; EGS-SEGS; EW-SEMS-BW 6; EGS-SEMS-1; EW-SEGY-BW 6; EGS-SEGY-1
Literaturverweise
Jansen, C.; Meyer, M. (2016): Diagnostizieren im Dialog. Ein Leitfaden für den individualisierten Unterricht. Anpassbare Kopiervorlagen in Word. Weinheim, Basel: Beltz. Link zum SLUB-Katalog
Konferenz der Kultusminister KMK (2011): Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen. Bonn. Open Source-Dokument